Wie schreibt man einen Lebenslauf für körperliche Arbeit
Ein Arbeitgeber, der einen Lagerarbeiter, Schweißer oder Fahrer sucht, sieht sich den Lebenslauf in wenigen Sekunden an. Entscheidend ist, was du kannst, welche Qualifikationen du hast und wann du anfangen kannst.
Kontaktdaten oben
Vorname und Nachname, Telefon, E-Mail und Wohnort. Wenn du WhatsApp hast, füge es hinzu – bei Bewerbungen ins Ausland ist das oft der schnellste Kontakt.
Erfahrung – konkret
Nenne deine letzten Arbeitsstellen: Position, Firma, Land, Zeitraum. Unter jeder 2–3 Sätze darüber, was du gemacht hast: „Bedienung des Gabelstaplers, Kommissionierung, 150 Paletten pro Schicht“ sagt mehr als „Arbeit im Lager“.
Qualifikationen und Kurse
Das ist oft der wichtigste Teil: Führerschein (Klassen), UDT für Stapler, SEP, Schweißen MIG/MAG/TIG, Fahrerkarte, Erste-Hilfe-Kurs. Gib das Ablaufdatum an, wenn die Qualifikation verfällt.
Sprachen
Schreibe ehrlich, auf welchem Niveau du dich verständigen kannst, z. B. „Deutsch – Grundkenntnisse, ich verstehe Anweisungen auf der Baustelle“. Der Arbeitgeber wird es sowieso überprüfen.
Verfügbarkeit
Ab wann kannst du anfangen, ob du an einer Auslandsreise interessiert bist, Schichtarbeit und Wochenendarbeit möglich sind. Das spart beiden Seiten Zeit.
Was nicht hineinschreiben
PESEL-Nummer, Personalausweisnummer, Fotos von Dokumenten oder Gesundheitsinformationen – das wird nicht im Bewerbungsprozess benötigt.
Eine PDF-Datei mit deinem Lebenslauf fügst du im Kandidatenpanel hinzu und nutzt sie bei jeder Bewerbung.